Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Bonk,                                                                      07.01.2010

Endlich melden wir uns mal wieder bei Ihnen! Ihnen allen ein frohes Neues Jahr und vielen Dank fuer die Weihnachtsgrüsse. Milo geht es prächtig, wir haben viel Freude an ihm. Er ist inzwischen ausgewachsen, und laut Tierarzt und Hundetrainer soll er wohl ein Jack Russel Terrier - Cavalier King Charles Spaniel-Mix sein...aber wer weiss. Auf jeden Fall ein bildhübscher frecher kleiner Prinzling (siehe Bilder!).



                                           Doch auch ein Prinz ist nicht perfekt. So zeigte er uns vor allem in der Pubertät, dass er zwar äusserlich wie ein süsses Kuschelhündchen ausschaut, aber vom Wesen her ein blitzgescheites Früchtchen in ihm steckt, mit Riesen-Ego und gelegentlichem Hang zum Grössenwahn! Aber Frauchen - und seit einem halben Jahr auch Herrchen :-)

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haben inzwischen dank Hundeschule und -trainerin auch den einen oder anderen Trick gelernt und wissen inzwischen, wie man mit dem kleinen Schlauberger umgehen muss, um ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen und ihn vor allem auch geistig auszulasten. Klappt prima, und an den ein oder zwei "Baustellen" arbeiten wir fleissig. Derweil lernt unser Kuschelprinz auch noch alle möglichen Kunststücke, macht Dummy-Arbeit und Zielobjektsuche, und verhält sich auch im Büro (meistens) mustergültig. Um ihm als Ausgleich auch genügend unbeschwerte Spielkontakte zu gönnen, geht er seit November zwei Tage die Woche in eine betreute Hundegruppe, in der er sich sehr wohlfühlt und mit allen super klarkommt.

Ich glaube, wenn Milo reden könnte, würde er Ihnen mit eigenen Worten erzählen, wie dufte es bei ihm läuft. Momentan bringt er allerdings nur ein Jodeln zustande - auch sehr lustig. Bis dahin genügt Ihnen aber bestimmt auch der Blick ins zufriedene Prinzengesicht. Danke nochmals für diesen Schatz, den wir niemals wieder hergeben werden.



                         Viele Grüsse an Sie beide sowie all Ihre Mitarbeiter und Helfer, und weiterhin viel Glück und Erfolg wünscht

Alexandra mit Milo und Familie


Liebe Frau Bonk, liebe Frau Schwarze und Frau Beckhoff,                                          03.11.2009

Unser Prinzling ist nun etwas über ein Jahr alt, darum wird es Zeit, dass wir uns mal wieder bei Ihnen melden!

Milo geht es fein, und zumindest äusserlich hat er sich zu einem wahren Leckerchen entwickelt. Dass in jedem Engel aber auch ein Bengel steckt, mussten wir leider auch erst durch Erfahrung lernen. Nachdem wir schon meinten, dass wir seine Baby-Macken wie Radfahrer-Jagen endgültig hinter uns gelassen hatten, ging es vor ein paar Monaten dann so richtig los, und Milo zelebrierte seine Flegelphase mit viel Gusto und Kreativität (z. B.: wer findet am schnellsten das Loch in der Hecke, um auf kurzen Beinchen hop-hop die ca. 30 Teilnehmer eines Radrennens stolz wie Oskar aus der Nachbarschaft zu "eskortieren"?).
Nun ja, es ist die Pubertät - multipliziert mit einem wohl gehörigen Schuss Terrierblut. Zumindest darin sind sich Tierarzt, Hundeschule und Trainerin einig :-). Aber meine Eltern, mein Freund und ich haben seither auch einiges an Tricks dazugelernt und die regelmässigen Besuche in der Hundeschule und bei zwei tollen Hundetrainern tragen allmählich Früchte. Allmählich fängt der Bengel wieder an, sich statt der Flausen auf seine zahlreichen Traumhund-Qualitäten zu besinnen, die da sind: lernfreudig, sozial, intelligent, anpassungsfähig, witzig, verschmust...

Momentan wäre ohne Schleppleine wohl noch kein Radfahrer vor ihm sicher, aber wir arbeiten stetig daran und werden sicher auch das noch in den Griff bekommen. Wir lieben unseren kleinen "Draufgänger" (Frau Bonk, kam diese Bezeichnung nicht ursprünglich sogar von Ihnen?) natürlich trotzdem von ganzem Herzen und möchten ihn nie wieder missen.

Einen Schlabberkuss von Milo, und wir melden uns wieder, wenn es Neuigkeiten gibt.

Herzliche Grüsse aus Zürich,

Alexandra mit Milo und Familie


Liebe Frau Bonk und liebe Frau Schwarze,                                                                   05.02.2009
 
Es sind nun schon über drei Wochen, seit ich das kleine Freudenbündel vom Stuttgarter Flughafen abgeholt habe. Ich habe das Gefühl als wäre er schon ewig bei mir. Klein-Milo macht sich prächtig, hat schon fast ein Kilo zugelegt, und entdeckt mit viel Spass und Freude seine Welt. Ich meine, wie soll ich ihn beschreiben, ohne dass es angeberisch klingt, oder Sie am Ende noch glauben, dass ich flunkere?
 
Dieser Hund hat so ein wunderbares Wesen und lernt so schnell, dass es wirklich kaum zu glauben ist. Auf der Arbeit ist er der absolute Mittelpunkt, laut unserer Sekretärin hat er das grösste Herz von allen, und er zwingt selbst Professoren auf die Knie (damit sie ihm das Bäuchlein kraulen können). Milo liebt wirklich ausnahmslos alle Menschen, alle Hunde, und vor allem sein Frauli :-)

Neue Erfahrungen saugt er geradezu in sich auf und geht heldenmutig überall hin, wo ich auch hingehe: sei es die Tram, der Aufzug, das Einkaufszentrum, die Wackelbrücke... Grundkommandos wie Sitz, Platz, Hier, Bleib und Aus hat er zu Hause so nebenbei gelernt und für den Rest gehen wir in die Hundeschule. Momentan sind wir zwar noch in der Babygruppe, aber da Milo inzwischen schon so "gross" ist und sogar schon vier Milchzähne verloren hat, werden wir wohl demnächst bei den Junghunden anfangen. Milos Frechheit und Neugierde waren ihm von Anfang an ein grosses Plus: Während die anderen Welpis noch schüchtern herumschauten, sprang meiner schon mit Anlauf volle Bolle in die Bällchenkiste dass es grad so schepperte! Dabei kann er seine Energie auch gut dosieren. Die Hundetrainerin hat ihn schon für sein tolles Sozialverhalten gelobt, und auch unsere Tierärztin (bei der wir mal zum Analdrüsen-Check waren) ist sehr von ihm begeistert. Seit einer Woche lasse ich ihn auch im Park von der Leine, was schon sehr gut klappt. Dass man Jogger nicht jagen darf konnte Milo am Anfang ja noch nicht wissen... Aber nun weiss er es und wählt, wenn er sich entscheiden muss, auch immer das Leckerchen anstatt des Joggers.
Ach ja, stubenrein ist er auch schon fast (gaaaanz selten mal ein Pfützchen, aber da ist das Frauli dann meist selber dran schuld).
Neulich fragte mich ein Mann auf der Strasse, der von Milo ganz entzückt war, woher man denn so schöne und liebe Hunde kriegen könnte - da hat der Kleine gleich schon mal ordentlich Werbung für die Podenco-Hilfe gemacht!
Ich wünsche Ihnen beiden alles Gute und werde Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.
Mit ganz lieben Grüssen aus der Schweiz,
 
Alexandra Hoffmann und Milo


Liebe Frau Bonk                                                                                                        09.01.2009,

Der Kleine ist zwar erst einen Tag da, aber ich kann Ihnen schon mal nur Gutes mitteilen.

Milo (vorher Speedy bzw. Jojo) ist gestern Nachmittag fröhlich in Stuttgart gelandet und nach einer entspannten Fahrt im winterlichen Zürich angekommen. Die erste Nacht haben wir gut überstanden, er musste nur einmal raus (an der Box gekratzt, geschnappt, rausgesetzt, er Pipi gemacht - beide glücklich!), und dann erst wieder morgens um halb sieben. "Unfälle" im Haus gab es erst einen, und das ganz am Anfang. Wie ich meine, hat er sogar schon kapiert, dass man das grosse Geschäft nur draussen macht. Ein helles Kerlchen :-)

Einen kurzen Ausflug an der Leine - dick eingemummelt, natürlich - haben wir heut auch schon hinter uns. Ich passe wegen der Kälte gut auf ihn auf, aber er geht wirklich gern nach draussen, und Schnee findet er ganz toll! Angst hat er keine, man merkt jedoch dass er vieles noch nicht kennt. Neue Situationen meistert er aber ganz tapfer, genauso wie die Leine, das Mäntelchen, und den Umstand, dass Frauchen ab und zu ohne ihn ins Bad geht und einfach die Tür zumacht ;-)

Gefressen hat er mit gesegnetem Appetit und bis jetzt null Durchfall. Auch die Kaustangen verträgt er gut. Also bis jetzt ist alles im grünen Bereich, toitoitoi dass es so bleibt....

Mein kleiner Kuhfell-Mix (ich tippe mal Spaniel und irgendwas Kurzbeiniges - Dackel??) ist ansonsten wie erwartet turboaktiv (gerade liegt er allerdings fix und foxy unterm Stuhl und schläft :-) und nagt ALLES AN (daraufhin haben wir erst mal zu zweit ein grosses Stück Pappkarton zerlegt, das fand er dann zum Glück spannender als den Teppich), und er hat wohl auch ein paar Flöhchen mitgebracht. Aber sonst... ein total lieber, verschmuster Junge! Danke an Sie und Frau Schwarze für diesen Süssen!

Ganz liebe und glückliche Grüsse aus Zürich von
Alexandra Hoffmann mit Milo