Hallo Frau Bonk und Kollegen,                                                                                      03.02.2010

vielen Dank für die Weihnachtsgrüße.

Elvis geht es Super obwohl wir zur Zeit ca. 35 cm Schnee haben – er hatte letztes Jahr genug Zeit sich daran zu gewöhnen.

Er hat seit März letzten Jahres einen Kumpel einen Pyrenäen-Berghund-Mix auch aus Spanien. Das ganze läuft ungefähr so ab:

Elvis läuft beim Spazieren vor – legt sich mit den Hunden an – dann läuft er zurück und holt seinen Kumpel Duke – der ist ja viel größer und beschützt ihn. Ich denke in ein paar Jahren wird auch Elvis etwas ruhiger werden. Er ist der liebste Hund wenn er Abends an meinen Beinen liegt und schläft – ansonsten hat er den ganzen Tag nur Unsinn im Kopf. Jedoch bei all dem Unsinn hat er einem Kater von uns das Leben gerettet – er wurde angefahren und hatte einen Beckenbruch und unser Elvis hat ihn gefunden und so lange gebellt bis Herrchen kam. So konnte der Kater operiert werden und es geht ihm heute wieder gut.

Elvis ist mein großes Baby – er freut sich des Lebens und will es wohl auch jedem mitteilen. Er spielt den ganzen Tag und sobald ich daheim bin habe ich mich gefälligst um ihn zu kümmern. Ist ja klar…..ich bin ja nur für ihn da …. das steht nun mal fest.

Wir melden uns im Sommer wieder mit neuen Bildern und hoffen das Sie noch viele Hunde gut vermitteln können.

Liebe Grüße aus Brensbach Ihre Daniela Speckels und ein wildes Wauwau von Elvis


Hallo mein Name ist Elvis alias Felipe,                                                                        20.02.2009

dank der Podencohilfe Lanzarote bin ich der Todesstation entkommen.
Meine früheren Besitzer hatten mich wohl nicht mehr lieb - da ich sehr groß und ungestüm bin. Da war ich nun in der Todesstation und alles hing davon ab das sich ein Herrchen oder Frauchen findet. Irgendwann kam eine nette Frau und hat den Leuten dort in der Todesstation Geld für mich gegeben und mich mit nach Hause genommen. Sie hat mich versucht zu entfilzen mich zum Tierarzt gebracht und mich liebevoll versorgt.
Nein, es sollte noch nicht mein neues zu Hause sein. Ich wurde in eine Kiste gesteckt und an den
Flughafen gebracht - Gott hatte ich eine Angst.
Nun kam ich am Düsseldorfer Flughafen an -

da stand sie nun meine Má - es war Liebe auf den 1. Blick.

Ich wusste bei Ihr kann ich jetzt bleiben. Wir mussten noch weit fahren bis wir endlich ankamen.
Hier gibt es schon viel zu tun für mich: Ich muß auf meine Má und Herrli aufpassen, dann sind da noch
9 Pferde die ich "Hüten muß" und auch die Katzen wollen "gejagt" werden. Am Anfang war es anstrengend und sehr kalt. Um die Umstellung zu überstehen hat mir meine Má eine Jacke von sich angezogen, da ich frisch geschoren war

aber jetzt ist das Fell nachgewachsen und ich habe 5 kg zugenommen - jetzt macht mir der Winter in Deutschland nichts mehr aus.
Erst hatte ich auch Angst vor den Mistgabeln und Schaufeln - heute zerkaue ich sie ganz gerne mal - dann schaue ich meine Má mit meinen Rehbraunenaugen an und sie nimmt mich in den Arm und schmust mit mir.

Meine Má kann mir nicht böse sein und ich kann nicht ohne meine Má sein......

Hallo Frau Bonk,

Elvis entwickelt sich prächtig. Er hat zugenommen und fühlt sich sehr wohl bei uns.
Seine Hinterläufe haben jetzt auch schon Muskulatur aufgebaut - er wackelt nicht mehr beim laufen.
Ich denke bis zum Sommer hat sich das alles normalisiert. Sein Fell ist wunderbar nachgewachsen und Hautprobleme hat er auch keine mehr. Ich möchte mich noch mal bei Ihnen bedanken das Sie sich für mich entschieden haben und mir "Felipe" gegeben haben. Ein Leben ohne meinen "Scheißer" könnte ich mir nicht mehr vorstellen.

Gruß
Daniela Speckels